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Parodontitis – im Volksmund „Parodontose“ – was ist das?

Parodontitis ist eine Entzündung des Zahnhalteapparats, ausgelöst durch bakterielle Plaque (Zahnbelag/Biofilm). In der Regel geht ihr eine Gingivitis, also eine Zahnfleischentzündung voraus. Durch den entzündlichen Prozess am Zahnfleisch und Zahnhalteapparat werden aus dem bakteriellen Biofilm Stoffwechsel- und Zerfallsprodukte freigesetzt, welche Abwehrreaktionen des Körpers auslösen. Das Immunsystem versucht die eindringenden Bakterien zu beseitigen und zerstört dadurch unter anderem auch körpereigenes Gewebe.

Die Parodontitis ist eine immer noch völlig unterschätzte und weit verbreitete Volkserkrankung. In Europa sind über 85% der Bevölkerung Träger entsprechender Leitbakterien, welche in Abhängigkeit von zahlreichen anderen Faktoren die Parodontitis in verschiedenen Ausprägungsvarianten erscheinen lassen. Dass eine bestehende Parodontitis auch die allgemeine Gesundheit in vielen Facetten beeinflußt ist heute wissenschaftlich bewiesen.

Ursache und Entstehung

Parodontitis ist eine weit verbreitete chronische, meist schmerzlose Erkrankung und erfordert daher eine systematische, strategische und konsequente Behandlung. Die Entstehung der  Parodontitis zeigt sich multifaktoriell und facettenreich. Aspekte der Hygiene, der allgemeinen Gesundheit, der Genetik, der Ernährung und vieles mehr beeinflusst das Krankheitsgeschehen.

Die zahnmedizinische Befundung zeigt meist Zahnfleischbluten, Zahnfleischtaschen, Mundgeruch, Schmerzen, Rückgang des Zahnfleisches, Lockerung und schließlich Verlust von Zähnen und Knochen. Das Abwehrverhalten des eigenen Immunsystems spielt die Hauptrolle bei der Gewebezerstörung von Zahnfleisch und Knochensubstanz.


Diagnostik

Eine gründliche professionelle Zahnreinigung und viel Auklärungsarbeit bilden meist den Anfang unserer Arbeit gegen die Parodontitis. Die elektronische und manuelle Vermessung der Zahnfleischtaschen mit speziellen Sonden informiert uns am Anfang, während und nach
erfolgter Behandlung über den Verlauf der Behandlung.

Viele weitere klinische Parameter, Änderungen in der Ernährung, der Putztechnik, der Putzwerkzeuge und viele Dinge mehr werden dokumentiert und unterstützen die Therapie.
Bakterien- und Gentests ergänzen in manchen Fällen unsere Diagnostik und helfen uns, besonders schädliche Bakterienleitkeime in ihrer Anwesenheit und ihrer Anzahl zu erkennen.


Geschlossene Parodontitistherapie

Bei der eigentlichen Parodontitisbehandlung werden die Zahnfleischtaschen unter lokaler Anästhesie gereinigt, desinfiziert und die Zahnwurzeln geglättet (deep scaling). Dabei geht es nicht um die sichtbaren Verschmutzungen auf den Zähnen, sondern um die unsichtbaren - die Bakterien. Der bakterielle Biofilm wird entfernt.

Stets individuell auf die Therapie angepasst, kommen moderne Pulverstrahlgeräte, Schallscaler, Küretten, Laser, Ozon, Desinfektionslösungen, ausgesuchte Antibiotika und auch alternative Heilmethoden unterstützend zum Einsatz.

Bei der geschlossenen Parodontitistherapie bleibt das Zahnfleisch am Zahn befestigt. Es werden Zahnfleischtaschen bis circa 5-6mm effizient gereinigt.


Offene Parodontitistherapie

Tiefere Zahnfleischtaschen oder Taschen, welche immer wieder auffällig werden, unterziehen wir zum Zwecke der optimalen Reinigung einer offenen Parodontitistherapie. Nach lokaler Anästhesie wird das Zahnfleisch chirurgisch etwas von der Zahnwurzeloberfläche verdrängt. Nun können auch diese Taschen effizient und unter Sicht gereinigt werden. Zudem können Knochenaufbaumaßnahmen und - modellationen zur Verbesserung der Situation beitragen.

Eine fundierte chirurgische Ausbildung in der sogenannten Parochirurgie hilft, auch diese komplizierten Schritte routiniert zur Anwendung zu bringen und manch hoffnungslosen Zahn zu retten.


Nachsorge - Unterstützende Parodontitistherapie (UPT)

Nach der Behandlung der Parodontitis sind regelmäßige Kontrollen und professionelle Zahnreinigungen in der Praxis unabdingbar. Die Parodontitis bleibt eine unheilbare Krankheit, welche nur durch Aufklärung, Behandlung und Nachsorge beherrschbar bleibt.

Das optimale „Bakterienmanagement“ bietet die individuell abgestimmte „Unterstützende Parodontitistherapie“ (UPT) - eine an den Patienten angepasste Form der professionellen Zahnreinigung. Eine viermalige UPT im Jahr verspricht in der Regel eine sehr gute Prognose.
 

Bezahlt die gesetzliche Krankenkasse die Behandlung?

Als Versicherter einer gesetzlichen Krankenkasse haben Sie bis heute lediglich Anspruch auf wirtschaftliche, medizinisch notwendige und ausreichende zahnärztliche und zahntechnische Leistungen.

Moderne Zahnmedizin kann heute viel mehr Wünsche erfüllen. Ästhetik, Funktion und Lebensqualität stehen im Vordergrund. Durch die systematische Analyse Ihrer persönlichen Situation bieten wir Ihnen eine stetig angepasste Hilfe gegen Parodontitiskeime auch abseits der Ihnen von den gesetzlichen Krankenkassen vorgegebenen Restriktionen.
Entsprechende Zusatzversicherungen decken teils auch Kosten für erweiterte Parodontitisbehandlungen und für die Professionelle Zahnreinigung (PZR).

Nutzen Sie zudem die Möglichkeiten der 0% Finanzierung unserer Abrechnungsgesellschaften.


Video "Parodontitis"


Häufige Fragen zum Thema Paradontologie-Paradontitis

Eine Entzündung des Zahnhalteapparates ist eine ernstzunehmende Erkrankung. Über 90% der europäischen Bevölkerung leidet an Parodontitis, die im Volksmund auch Parodontose genannt wird. Dabei sind die Ausprägungen meist schmerzlos, dabei höchst unterschiedlich in der Ausprägung und zumeist finden sich ganz individuelle Gegebenheiten.

Das Zahnfleisch wirkt normalerweise als 'Dichtung' und verhindert das Eindringen von Mundbakterien in die Zahnfleischtaschen und damit in das Körperinnere. Durch eine chronische und in der Regel nicht zu bemerkende Entzündung des Zahnfleisches öffnet sich dieses Siegel und Bakterien erreichen den Zahnhalteapparat. Vor allem die von Bakterien ausgeschiedenen Giftstoffe sorgen für eine chronische und ebenfalls kaum zu bemerkende Entzündung des umliegenden Knochens.

Der daraus resultierende Knochenrückgang bringt tiefere Zahnfleischtaschen mit sich, in denen sich immer noch mehr Bakterien ablagern können.
Ein sich selbst verstärkender Kreislauf an Knochenzerstörung beginnt.

Unbehandelt und unkontrolliert folgen unweigerlich Zahnverlust, Verlust von Kieferknochen und Zahnfleisch. Daher ist bereits die Vorsorge (Prophylaxe) durch regelmässige zahnärztliche Kontrollen und regelmässige professionelle Zahnreinigungen besonders wichtig.

Die Diagnose 'Parodontitis' wird im Rahmen einer klinischen Untersuchung (Befundaufnahme), der Vermessung der Zahnfleischtaschen, der allgemeinen Befragung des Patienten (Anamnese) und einer röntgentologischen Untersuchung gestellt. Die Parontitis ist ein sogenanntes multifaktorielles Geschehen, d.h. dass nicht nur Bakterien, sondern zahlreiche weitere Faktoren an der Entstehung beteiligt sind. Im Gegenzug nimmt auch diese Munderkrankung nachgewiesermassen großen Einfluss auf die Allgemeingesundheit.

Die Therapie beginnt in der Regel mit einer professionellen Zahnreinigung. Nach ca. einer Woche erfolgt dann die eigentliche Parodontitisbehandlung entweder in einem Schritt ('Full Mouth Desinfection') oder geteilt in zwei Terminen im maximalen Abstand von 48 Stunden.

In jedem Fall erfolgt zunächst eine ausreichende örtliche Anästhesie des Zahnfleisches. In keinem Fall darf die Behandlung für sie schmerzhaft sein.
Nach einer vorbereitenden Mundspülung mit ausgesuchten Desinfektionsmitteln erfolgt die eigentliche Zahnfleischtaschenreinigung.

Dabei werden die unter dem Zahnfleisch auf der Wurzeloberfläche der Zähne befindlichen hart anhaftenden Beläge ('Konkremente') mit schonenden, schwingenden Schallinstrumenten, sowie Handinstrumenten sorgfälig entfernt.

Anschliessend werden die Wurzeloberflächen mit feinsten, speziellen wasserlöslichen Pulvern mit einem Wasser-Pulver-Gemisch unter Druck abgestrahlt und dabei poliert. Die hier verwendeten sphärischen, kugelförmigen Pulverpartikel bestehen aus körpereigenen Aminosäuren und sind nicht gesundheitsschädlich.

Je nach Ausprägungsgrad der Parodontitis kommen im Anschluss desinfizierende Spüllösungen zur Taschenspülung oder auch eine Lasertherapie zum Einsatz. Auch eine spezielle Zungenreinigung hilft die Bakterien im Mund zu reduzieren und unangenehmen Mundgeruch entgegen zu wirken.

Nach ca. acht Tagen erfolgt eine Sichtkontrolle und ggf. eine Nachreinigung. Nach ca. sechs Wochen erfolgt eine 'UPT', eine unterstützende Parodontaltherpaie, welche einer angepassten professionellen Zahnreinigung ähnelt.
Eine erneute Befundaufnahme und Taschenmessung sollte nun eine Verringerung der Zahnfleischtaschentiefe zeigen.

In ausgeprägteren Fällen erfolgt eine sogenannte Ergänzungstherapie in Form einer erneuten, chirurgisch unterstützten Parodontitistherapie.

Um den Erfolg der Parodontitistherpaie langfristig zu sichern bedarf es im Anschluss angepasster und regelmässiger professioneller Zahnreinigungen und Kontrollen.

Das Ziel, die bakterielle Mundflora in einem gesunden und ausgeglichenen Zustand zu halten erfordert professionelle Behandlung, Nachhaltigkeit und Systematik. Desweiteren versuchen wir durch umfangreiche Beratung und Betreuung zum Verständinis der eigenen Situation und der notwendigen Behandlung beizutragen.

Die gesetzlichen Krankenkassen unterstützen die notwendigen Behandlungen leider nur teilweise und unzureichend. Daher ist uns das Verständnis unserer angebotenen Therapie sehr wichtig, um den Wert der Behandlung für Ihre Gesundheit, als auch den finanziellen Wert der Therpie darzustellen.

Das Zahnfleisch wirkt normalerweise als 'Dichtung' und verhindert das Eindringen von Mundbakterien in die Zahnfleischtaschen und damit in das Körperinnere. Durch eine chronische und in der Regel nicht zu bemerkende Entzündung des Zahnfleisches öffnet sich dieses Siegel und Bakterien erreichen den Zahnhalteapparat. Vor allem die von Bakterien ausgeschiedenen Giftstoffe sorgen für eine chronische und ebenfalls kaum zu bemerkende Entzündung des umliegenden Knochens.

Der daraus resultierende Knochenrückgang bringt tiefere Zahnfleischtaschen mit sich, in denen sich immer noch mehr Bakterien ablagern können.
Ein sich selbst verstärkender Kreislauf an Knochenzerstörung beginnt.

Unbehandelt und unkontrolliert folgen unweigerlich Zahnverlust, Verlust von Kieferknochen und Zahnfleisch. Daher ist bereits die Vorsorge (Prophylaxe) durch regelmässige zahnärztliche Kontrollen und regelmässige professionelle Zahnreinigungen besonders wichtig.

Zahnfleischtaschen können sich je nach Ausprägung nach einer Parodontitisbehandlung wieder zurückbilden. Die regelmässige Kontrolle der Zahnfleischtaschen und die röntgenologische Diagnostik sind wichtig, einem Fortschreiten der Erkrankung entgegenzuwirken.

Bei einer Entzündung des Zahnhalteapparats ist die Optimierung der persönlichen Mundhygiene sehr wichtig. Im Rahmen der professionellen Zahnreinigung und Parodontitisbehandlung findet eine ausführliche Beratung diesbezüglich statt. So sollen Sie vor allem für das Sauberhalten von Zahnfleischtaschen und Interdentalräumen sensibilisiert werden. Mit den geeigneten Bürsten und Spüllösungen können Sie dann auch selbst sehr viel zur Besserung Ihrer Parodontitis beitragen.

Bakterien sitzen oft in Zahnfleischtaschen oder anderen Schmutznischen, welche durch schräg stehende Zähne, undichten Zahnersatz oder Füllungen o.ä. entstehen. Dort lassen sie sich im Rahmen der häuslichen Pflege niemals richtig entfernen. Auch Ernährungsgewohnheiten, Allgemeinerkrankungen, bestimmte Medikamente, genetische Vorbelastungen und vieles mehr nimmt Einfluss auf diese Krankheit. Daher bezeichnet man die Parodontitis auch als multifaktorielles Geschehen.

Nicht jeder Einfluss kann dabei durch sie oder uns verändert werden. Insbesondere die Reduktion von Schmutznischen in der Mundhöhle ist hilfreich, um die bakterielle Belastung zu reduzieren.

Nach einer erfolreichen Parodontalbehandlung empfehlen wir daher undichte Füllungen, undichten Zahnersatz oder auch Schrägstellungen von Zähnen zu prüfen und ggf. zu beheben.

Nach einer gestellten Diagnose 'Parodontits' empfehlen wir dringend eine individuelle, regelmässige viermalige professionelle Zahnreinigung im Jahr, sowie zweimalige zahnärztliche Kontrollen.

Für den Aufbau oder die Rekonstruktion von Zahnfleisch gibt unterschiedliche Konzepte. Diese sind in ihrer Erfolgsprognose immer an die individuelle Situation des Patienten gebunden.

Im Entzündungszustand einer Parodontitis vor einer Parodontaltherapie zeigt sich das Zahnfleisch oftmals nicht schmerzhaft geschwollen ('hyperplastisch').

Nach einer Parodontalbehandlung zeigt sich als Effekt eine deutliche Straffung des Zahnfleisches. Dadurch wird die Abdichtungsfunktion des Zahnfleisches gegenüber der im Mund befindlichen Bakterien wieder aufgebaut und die tiefe der zahnfleischtaschen verringert.
Dabei bemerken viele Patienten einen scheinbaren Zahnfleischrückgang, welcher fälschlicherweise als Misserfolg der Therapie gewertet wird.

Das medizinische Ziel der Pardontitisbehandlung ist zunächst die verringerung der Zahnfleischtaschen und der Entzündung des Zahnhalteapparates. Nur so kann ein drohender Zahnverlust verhindert werden.

Kosmetisch gesehen muss im Anschluss geprüft werden, ob ein Aufbau von Zahnfleisch medizinisch sinnvoll ist und ob die Prognose für eine erneute Taschenbildung nicht dadurch verstärkt wird.

Mit unter ist eine Kombination von neuem Zahnersatz und kosmetischem Aufbau von Zahnfleisch die sinnvollste Gesamttherapie, um Kosmetik und medizinische Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen.

Eine Entzündung des Zahnhalteapparates ist eine ernstzunehmende Erkrankung. Über 90% der europäischen Bevölkerung leidet an Parodontitis, die im Volksmund auch Parodontose genannt wird. Dabei sind die Ausprägungen meist schmerzlos, dabei höchst unterschiedlich in der Ausprägung und zumeist finden sich ganz individuelle Gegebenheiten.

Das Zahnfleisch wirkt normalerweise als 'Dichtung' und verhindert das Eindringen von Mundbakterien in die Zahnfleischtaschen und damit in das Körperinnere. Durch eine chronische und in der Regel nicht zu bemerkende Entzündung des Zahnfleisches öffnet sich dieses Siegel und Bakterien erreichen den Zahnhalteapparat. Vor allem die von Bakterien ausgeschiedenen Giftstoffe sorgen für eine chronische und ebenfalls kaum zu bemerkende Entzündung des umliegenden Knochens.

Der daraus resultierende Knochenrückgang bringt tiefere Zahnfleischtaschen mit sich, in denen sich immer noch mehr Bakterien ablagern können.
Ein sich selbst verstärkender Kreislauf an Knochenzerstörung beginnt.

Unbehandelt und unkontrolliert folgen unweigerlich Zahnverlust, Verlust von Kieferknochen und Zahnfleisch. Daher ist bereits die Vorsorge (Prophylaxe) durch regelmässige zahnärztliche Kontrollen und regelmässige professionelle Zahnreinigungen besonders wichtig.

Die Diagnose 'Parodontitis' wird im Rahmen einer klinischen Untersuchung (Befundaufnahme), der Vermessung der Zahnfleischtaschen, der allgemeinen Befragung des Patienten (Anamnese) und einer röntgentologischen Untersuchung gestellt. Die Parontitis ist ein sogenanntes multifaktorielles Geschehen, d.h. dass nicht nur Bakterien, sondern zahlreiche weitere Faktoren an der Entstehung beteiligt sind. Im Gegenzug nimmt auch diese Munderkrankung nachgewiesermassen großen Einfluss auf die Allgemeingesundheit.

Die Therapie beginnt in der Regel mit einer professionellen Zahnreinigung. Nach ca. einer Woche erfolgt dann die eigentliche Parodontitisbehandlung entweder in einem Schritt ('Full Mouth Desinfection') oder geteilt in zwei Terminen im maximalen Abstand von 48 Stunden.

In jedem Fall erfolgt zunächst eine ausreichende örtliche Anästhesie des Zahnfleisches. In keinem Fall darf die Behandlung für sie schmerzhaft sein.
Nach einer vorbereitenden Mundspülung mit ausgesuchten Desinfektionsmitteln erfolgt die eigentliche Zahnfleischtaschenreinigung.

Dabei werden die unter dem Zahnfleisch auf der Wurzeloberfläche der Zähne befindlichen hart anhaftenden Beläge ('Konkremente') mit schonenden, schwingenden Schallinstrumenten, sowie Handinstrumenten sorgfälig entfernt.

Anschliessend werden die Wurzeloberflächen mit feinsten, speziellen wasserlöslichen Pulvern mit einem Wasser-Pulver-Gemisch unter Druck abgestrahlt und dabei poliert. Die hier verwendeten sphärischen, kugelförmigen Pulverpartikel bestehen aus körpereigenen Aminosäuren und sind nicht gesundheitsschädlich.

Je nach Ausprägungsgrad der Parodontitis kommen im Anschluss desinfizierende Spüllösungen zur Taschenspülung oder auch eine Lasertherapie zum Einsatz. Auch eine spezielle Zungenreinigung hilft die Bakterien im Mund zu reduzieren und unangenehmen Mundgeruch entgegen zu wirken.

Nach ca. acht Tagen erfolgt eine Sichtkontrolle und ggf. eine Nachreinigung. Nach ca. sechs Wochen erfolgt eine 'UPT', eine unterstützende Parodontaltherpaie, welche einer angepassten professionellen Zahnreinigung ähnelt.
Eine erneute Befundaufnahme und Taschenmessung sollte nun eine Verringerung der Zahnfleischtaschentiefe zeigen.

In ausgeprägteren Fällen erfolgt eine sogenannte Ergänzungstherapie in Form einer erneuten, chirurgisch unterstützten Parodontitistherapie.

Um den Erfolg der Parodontitistherpaie langfristig zu sichern bedarf es im Anschluss angepasster und regelmässiger professioneller Zahnreinigungen und Kontrollen.

Das Ziel, die bakterielle Mundflora in einem gesunden und ausgeglichenen Zustand zu halten erfordert professionelle Behandlung, Nachhaltigkeit und Systematik. Desweiteren versuchen wir durch umfangreiche Beratung und Betreuung zum Verständinis der eigenen Situation und der notwendigen Behandlung beizutragen.

Die gesetzlichen Krankenkassen unterstützen die notwendigen Behandlungen leider nur teilweise und unzureichend. Daher ist uns das Verständnis unserer angebotenen Therapie sehr wichtig, um den Wert der Behandlung für Ihre Gesundheit, als auch den finanziellen Wert der Therpie darzustellen.

So lange die örtliche Narkose (Spritze) noch wirkt sollte nichts gegessen oder getrunken werden. Am Tag der Behandlung wird das Zahnfleisch noch gereizt sein. Wir empfehlen die Einnahme von Entzündungshemmenden Medikamtenten wie Ibuprofen. Dies wirkt entzündungshemmend und schmerzstillend.

Die Nahrung sollte an den Behandlungstagen nicht zu fest bzw. fasrig sein, außerdem sollten sie auf Samenkörner verzichten.

Die Zahnpflege mit der Zahnbürste sollte für fünf bis sieben Tage mit weniger Druck erfolgen, Zwischenraumbürsten und Zahnseide weggelassen werden.
Das Spülen mit den von uns empfohlenen Mundspüllösungen ergänzt in diesen Tagen die häusliche Zahnreinigung, vermindert die Keimzahl und fördert die Heilung.

Im Rahmen der Nachkontrolle ca. sieben Tage nach der Parodontitisbehandlung erhalten sie angepasste Tipps, wie die weitere Zahnreinigung zu Hause erfolgen kann. Je nachdem wie stabil sich das Zahnfleisch zeigt geben wir auch Hinweise welche Nahrungsmittel ggf. noch nicht verzehrt werden sollten.

Am Tag der Behandlung wird das Zahnfleisch noch gereizt sein. Wir empfehlen die Einnahme von entzündungshemmenden Medikamtenten wie Ibuprofen. Dies wirkt entzündungshemmend und schmerzstillend.

Die Nahrung sollte an den Behandlungstagen nicht zu fest bzw. fasrig sein, außerdem sollten sie auf Samenkörner verzichten. Sehr kalte, heiße, süße oder saure Nahrungsmittel können mitunter stärker empfunden werden. Diese Empfindlichkeit der Zahnhälse gibt sich mit der Zeit und wird im Rahmen der unterstützenden Parodontaltherpaie ('UPT') nach der Parodontalbehandlung besonders berücksichtigt.

Auch die Berührungsempfindlichkeit von Zahnfleisch und Zähnen kann nach einer Parodontalbehandlung erhöht sein.
Die Zahnpflege mit der Zahnbürste sollte für fünf bis sieben Tage mit weniger Druck erfolgen, Zwischenraumbürsten und Zahnseide weggelassen werden.
Das Spülen mit den von uns empfohlenen Mundspüllösungen ergänzt in diesen Tagen die häusliche Zahnreinigung, vermindert die Keimzahl und fördert die Heilung.

So lange die Lokalanästhesie noch wirkt sollten Sie nichts essen oder trinken, da die Gefahr des unbemerkten Einbisses in Wange und Zunge besteht. Da das Zahnfleisch nach einer Parodontisbehandlung noch gereizt sein kann, empfiehlt es sich nach den Behandlungstagen eher weichere, faser- und körnerarme Kost zu sich zu nehmen. Auch zu kalte, heiße, süße oder saure Nahrung ist zu vermeiden.

Am Tag der Behandlung wird das Zahnfleisch noch gereizt sein. Wir empfehlen die Einnahme von entzündungshemmenden Medikamtenten wie Ibuprofen. Dies wirkt entzündungshemmend und schmerzstillend.

Die Nahrung sollte an den Behandlungstagen nicht zu fest bzw. fasrig sein, außerdem sollten sie auf Samenkörner verzichten. Sehr kalte, heiße, süße oder saure Nahrungsmittel können mitunter stärker empfunden werden. Diese Empfindlichkeit der Zahnhälse gibt sich mit der Zeit und wird im Rahmen der unterstützenden Parodontaltherpaie ('UPT') nach der Parodontalbehandlung besonders berücksichtigt.

Auch die Berührungsempfindlichkeit von Zahnfleisch und Zähnen kann nach einer Parodontalbehandlung erhöht sein.
Die Zahnpflege mit der Zahnbürste sollte für fünf bis sieben Tage mit weniger Druck erfolgen, Zwischenraumbürsten und Zahnseide weggelassen werden.
Das Spülen mit den von uns empfohlenen Mundspüllösungen ergänzt in diesen Tagen die häusliche Zahnreinigung, vermindert die Keimzahl und fördert die Heilung.

Am Tag der Behandlung wird das Zahnfleisch noch gereizt sein. Wir empfehlen die Einnahme von entzündungshemmenden Medikamtenten wie Ibuprofen. Dies wirkt entzündungshemmend und schmerzstillend.

Schmerzen können bei tiefen und umfangreichen Befunden ein bis drei Tage nach der Zahntaschenreinigung bestehen. Diese sind jedoch mit entzündungshemmenden Schmerzmittel gut beherrschbar.

Die Nahrung sollte an den Behandlungstagen nicht zu fest bzw. fasrig sein, außerdem sollten sie auf Samenkörner verzichten. Sehr kalte, heiße, süße oder saure Nahrungsmittel können mitunter stärker empfunden werden. Diese Empfindlichkeit der Zahnhälse gibt sich mit der Zeit und wird im Rahmen der unterstützenden Parodontaltherpaie ('UPT') nach der Parodontalbehandlung besonders berücksichtigt.

Auch die Berührungsempfindlichkeit von Zahnfleisch und Zähnen kann nach einer Parodontalbehandlung erhöht sein.
Die Zahnpflege mit der Zahnbürste sollte für fünf bis sieben Tage mit weniger Druck erfolgen, Zwischenraumbürsten und Zahnseide weggelassen werden.
Das Spülen mit den von uns empfohlenen Mundspüllösungen ergänzt in diesen Tagen die häusliche Zahnreinigung, vermindert die Keimzahl und fördert die Heilung.

Abhängig vom Ausmaß des parodontalen Knochenabbaus können Zähne wieder fester werden. Gereinigte Zahn bzw- Zahnwurzeloberflächen werden wieder von Zellen des Zahnhalteapparates und Bindegewebes bewachsen und der Zahn regeneriert mit der Zeit seinen Halteapparat.

Wichtig ist die richtige Einstellung des Kaukontaktes, um eine Überlastung des betroffenen Zahnes zu vermeiden.

Eine 'offene' Parodontalbehandlung folgt auf eine 'geschlossene' Parodontosebehandlung, sollte sich an bestimmten Stellen im Gebiss keine deutliche Verbesserung der Zahnfleischtaschentiefe ergeben.

Dabei bezeichnet die geschlossene Variante der Therapie eine Reinigung der Zahnfleischtaschen unter Belassung des Zahnfleisches an der Wurzeloberfläche.
Die offene Variante dagegen bezeichnet das chirurgische Öffnen des Zahnfleisches, die Reinigung, Politur und und Desinfektion der Wurzeloberflächen und das anschließende Vernähen des Zahnfleisches mit mikrochirurgischer Naht.

Bei tiefen und schwer zugänglichen Zahnbelägen ('Konkrementen') kann manchmal keine ausreichende Reinigung der Wurzeloberflächen erfolgen.
Das umliegende Zahnfleisch bzw. die dort befindliche Zahnfleischtasche verhindert die Wirkung von schall- oder ultraschallbetriebenen Reinigunswerkzeugen und die von Handwerkzeugen. Auch desinfizierende Spüllösungen oder Laserlicht gelangt nicht hinreichend an die betroffenen Stellen.

Das therapeutische Vorgehen zur nachhaltigen Reinigung von Zahnfleischtaschen und Parodontitstherapie lautet folglich:
1. Professionelle Zahnreinigung ('PZR') und Instruktion zur persönlichen Mundhygiene
2. Geschlossene Parodontalbehandlung
3. Unterstützende Parodontalbehandlung ('UPT')
4. Offene, chirurgische Parodontalbehandlung

Dieser Prozess kann je nach individueller Diagnostik im Laufe der Zeit immer wieder zum Ansatz kommen.
So lassen sich Zahnfleischtaschen und damit der zerstörerische Abbau von Knochen durch Parodontits nachhaltig positiv beeinflussen.

Eine 'offene' Parodontalbehandlung folgt auf eine 'geschlossene' Parodontosebehandlung, sollte sich an bestimmten Stellen im Gebiss keine deutliche Verbesserung der Zahnfleischtaschentiefe ergeben.

Dabei bezeichnet die geschlossene Variante der Therapie eine Reinigung der Zahnfleischtaschen unter Belassung des Zahnfleisches an der Wurzeloberfläche.
Die offene Variante dagegen bezeichnet das chirurgische Öffnen des Zahnfleisches, die Reinigung, Politur und und Desinfektion der Wurzeloberflächen und das anschließende Vernähen des Zahnfleisches mit mikrochirurgischer Naht.

Bei tiefen und schwer zugänglichen Zahnbelägen ('Konkrementen') kann manchmal keine ausreichende Reinigung der Wurzeloberflächen erfolgen.
Das umliegende Zahnfleisch bzw. die dort befindliche Zahnfleischtasche verhindert die Wirkung von schall- oder ultraschallbetriebenen Reinigunswerkzeugen und die von Handwerkzeugen. Auch desinfizierende Spüllösungen oder Laserlicht gelangt nicht hinreichend an die betroffenen Stellen.

Die gesetzlichen Krankenkassen und deren gesetzliche Richtlinien für die parodontale Behandlung erlauben eine sich im zweijährigen Intervall wiederholende Reinigung des Zahnhalteapparats. Eine Genhemigung erfolgt nur bei eindeutiger Diagnosestellung einer Parodontis an einzelnen Zähnen.

Je nach individueller Situation ist diese Regelung vollkommen unzureichend und kann zu keiner nachhaltigen Verbesserung der Situation führen.
Die Einflussfaktoren der parodontalen Erkrankung auf zahlreichende Faktoren der Allgemeingesundheit sind unwiderlegbar statistisch erfasst und nachgewiesen.

Zudem ist die Parodontitis ein multifaktorielles Geschehen, d.h. von zahlreichen Dingen beeinflußt. Die gesetzlichen Vorgaben berücksichtigen diese Tatsache in keinerlei Hinsicht.

Die Behandlung einer einmal diagnostizierten Parodontitis erfordert ein individuelles, professionelles und sehr systematisches Vorgehen.
Aus diesem Grunde kann diese Frage immer nur individuell beantwortet werden.

Eine medizinisch indizierte Therapie sollte nach unserer Auffassung nach der tatsächlichen Notwendigkeit und niemals aufgrund einer gesetzlich limitierten Vorgabe erfolgen.

Wir beraten und behandeln sie daher sehr gerne ganz persönlich zu diesem Thema.