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Moderne Zahnimplantate -  Fester Zahnersatz für mehr Lebensqualität

Eine funktionale und natürliche Methode fehlende Zähne im Gebiss zu ersetzen, basiert auf künstlichen Zahnwurzeln, sogenannten Zahnimplantaten. Diese werden unter örtlicher Betäubung oder Narkose im Kieferknochen eingebracht, verwachsen mit diesem und übernehmen somit die Aufgabe der früheren Zahnwurzel.

Die neuen künstlichen Zahnwurzeln werden dann mit individuell angefertigtem Zahnersatz versorgt. Aufgrund der Möglichkeit verschiedene  Aufbauteile in die Implantate einzusetzen, lassen sich im Laufe der Tragedauer eines Implantates nicht nur Kronen, sondern auch Brücken, Teilprothesen und Prothesen verankern.

Zahnersatz auf Implantaten ist sehr stabil und von den natürlichen Zähnen kaum zu unterscheiden. Sie können damit auch unbeschwert knackige und feste Dinge essen. Dabei fördern Implantate die Stabilität des Knochens und des Zahnfleisches.

Bei sorgfältiger Planung und in den Händen eines erfahrenen Operateurs sind die Risiken einer Implantation nicht größer als bei jedem zahnärztlichen chirurgischen Eingriff.

Alle Informationen zum Thema Zahnimplantat finden Sie auch in unserem Flyer Zahnimplantat, welchen Sie sich hier runterladen können oder bei uns in der Praxis im Rahmen eines individuellen Beratungsgespräches erhalten.


In fünf Schritten zum neuen Zahn

Eröffnung Operationsbereich

Bei der Implantation wird nach der lokalen Anästhesie (auch in Kombination mit Lachgas- oder Narkosebehandlungen) das Zahnfleisch eröffnet und ein passendes Implantatbett im Knochen präpariert.


Einbringung Zahnimplantat

Im Folgenden wird das Implantat am vorgesehenen Platz eingedreht und ggf. fehlender Knochen oder Zahnfleisch aufgelagert.


Nahtverschluss

Danach wird das Zahnfleisch mit einer kleinen Naht wieder an seiner ursprünglichen Stelle fixiert. Acht Tage nach dem Eingriff werden die Fäden wieder entfernt und die Wunde kontrolliert.

In den nächsten zwei bis fünf Monaten wird die Region mehrmals kontrolliert und das Implantat wird von den Knochenzellen des Körpers umwachsen.


Freilegung

Ist das Implantat ausreichend lange eingeheilt, kann mit der Herstellung des Zahnersatzes begonnen werden. Bei der sogenannten „Freilegung“ wird ein Aufbauteil in das Implantat eingebracht, welches das Zahnfleisch für die Aufnahme des Zahnersatzes vorbereitet.

Dabei wird die natürliche Zahnfleischform ausmodelliert, um den implantatgetragenen Zahnersatz sehr natürlich und ästhetisch wirken zu lassen.


Eingliederung Zahnersatz

Nach der Anfertigung eines Abdruckes wird mit
der Herstellung des Zahnersatzes begonnen. Dies erfolgt je nach Situation konventionell mit Abformmassen oder mit intraoralen Scannern.


Für wen sind Implantate geeignet?

Prinzipiell sind Zahnimplantate für nahezu jeden Patienten geeignet. Die Behandlung ist stets sehr individuell und stark vom Zustand des Knochens und Weichgewebes abhängig. Durch Aufbau von Knochen und Weichgewebe lassen sich auch ungünstige Voraussetzungen für eine Implantation korrigieren. In der Regel werden Zahnimplantate aus Titan hergestellt, welches optimale Eigenschaften zur Aufnahme von Kaukräften vereint und bereits seit über 60 Jahren in der Zahnmedizin erfolgreich Anwendung findet.

Manche schwere Allgemeinerkrankung ist als Kontraindikation zu werten, eingeschränkte Indikationen ergeben sich z.B. bei schweren Rauchern, Diabetespatienten, fortgeschrittener Osteoporose und Patienten mit eingeschränkter Mundhygiene. In der Indikationsstellung richten wir uns stets nach den aktuellen Empfehlungen von ausgewählten Fachgesellschaften. So erreichen wir in der Praxis eine sehr hohe Erfolgs- und  Überlebensrate für unsere Implantate und sichern somit Ihre Lebensqualität.

Zum Erhalt Ihrer Zahngesundheit ist eine perfekte Mundhygiene wichtig. Unseren Implantatpatienten empfehlen wir im Jahr vier professionelle Zahn- und Implantatreinigungen bei speziell ausgebildeten Dentalhygienikerinnen bzw. Fachpersonal. Zwei zahnärztliche Kontrollen sichern das Erhaltungskonzept und helfen Probleme an Zähnen und Implantaten früh zu erkennen und zu beheben.
 

Implantate auch für gesetzlich Versicherte?

Als Versicherter einer gesetzlichen Krankenkasse haben Sie bis heute lediglich Anspruch auf wirtschaftliche, medizinisch notwendige und ausreichende zahnärztliche und zahntechnische Leistungen.

Moderne Zahnmedizin kann heute viel mehr Wünsche erfüllen. Ästhetik, Funktion und Lebensqualität stehen im Vordergrund. Durch die befundabhängigen Festzuschüsse bezuschussen die gesetzlichen Krankenkassen inzwischen auch Zahnersatz auf Zahnimplantaten. Entsprechende Zusatzversicherungen decken Kosten für Implantatoperationen. Nutzen Sie zudem die Möglichkeiten der 0% Finanzierung unserer Abrechnungsgesellschaft.


Video "Zahnimplantate"


Häufige Fragen zum Thema Zahnimplantate

Zahnimplantate kann man heute als eine der erfolgreichsten Therapiealternativen für fehlende Zähne bezeichnen.
Im Rahmen einer Implantation ersetzen sie die einzelnen Zahnwurzeln der verloren gegangenen Zähne. So lassen sich nicht nur einzelne Lücken schliessen, sondern auch ganze Gebisse rekonstruieren.

Durch den Einsatz von Implantaten können substanzraubende Brücken auf Zähnen vermieden werden. Implantate sorgen für eine positive Belastung des umliegenden Knochens und wirken knochenerhaltend. Implantate bieten einen unerreichbaren Komfort des Zahnersatzes, eine optimale Reinigungsmöglichkeit, ein natürliches Beissgefühl und unverfälschten Geschmack beim Essen.

Vom Experten umgesetzt, lässt sich mit Implantaten die mit den verlorenen Zähnen verlorene Lebensqualität zurückgewinnen.

Wenn das Knochenangebot zu gering ist, sollte sorgfältig erwogen werden ob und wie ein Implantation an dieser Stelle geeignet ist.
Auch bei ausgeprägtem Zähneknirschen (Bruxismus), sehr schwacher Knochenstruktur (Osteoporose), Immunschwäche oder anderer bestimmter Allgemeinerkrankungen und Medikation sollte eine Implantation gut bedacht und von einem erfahrenen Experten durchgeführt werden, der Sie als Behandler auch langfristig begleiten kann. Die Kontraindikationen einer Implantation werden mit zunehmender Erfahrung und Expertise weniger und mögliche Komplikationen besser beherrschbar. Trotzdem sollten stets Alternativen besprochen werden. Bekannte Allergien gegen Titan stellen eine Kontraindikation für das Material dar, sind jedoch extrem selten. Hier stellen Keramikimplantate als Variante zur Verfügung.

Eine detaillierte und veranschaulichende Erklärung und umfassende Informationen zu einer Implantation finden Sie direkt auf unserer Webseite.

Nach lokaler Anästhesie oder Narkose wird das Zahnfleisch eröffnet und ein passender Bohrkanal in den Knochen präpariert.
An dieser Stelle wird das schraubenförmige Implantat eingedreht und im Rahmen der Operation fehlender Knochen oder fehlendes Weichgewebe aufgelagert.
Was schmerzhaft klingt ist tatsächlich kaum zu spüren und eher als Druckgefühl und Geräusch zu bemerken.

Anschliesend erfolgt die Versorung des Zahnfleisches mit einer Wundnaht. Eine Woche später werden die Fäden entfernt und es findet eine Wundkontrolle statt. In den folgenden 2-4 Monaten wird die Wunde immer wieder kontrolliert und während der knöchernden Wundheilung das Implantat mit Knochenzellen des Körpers umwachsen.

Nach ausreichender Einheilung erfolgt die Wiedereröffnung, die sog. 'Freilegung' des Implantates. Hierbei wird ein Aufbauteil(sog. Abutment) in das Innengewinde des Implantates eingedreht. Dieses Abutment formt das Zahnfleisch gemäss der gewünschten Zahnkronenform aus und sorgt für ein ästhetisches und natürlich wirkendes Zahnfleisch um die zukünftig aufgesetzte Zahnkrone.

Das umliegende Weichgewebe ist meist bereits nach einigen Tagen ausreichend entwickelt. Nach einer Abdrucknahme wird der Zahnersatz im zahntechnischen Meisterlabor angefertigt und anschliessend mit dem Implantat verbunden.

Medikamente begleiten eine Implantation uns sorgen für Schmerzfreiheit, wenig Schwellung und baldige Genesung.

Der Eingriff findet unter Lokalanästhesie oder Narkose statt. Daher ist der Eingriff in der Regel vollkommen schmerzfrei.
Mitunter ist ein Druckgefühl zu bemerken und die OP wird von entsprechenden Geräuschen der Instrumente begleitet.
Schmerzen können in den ersten Tagen nach dem Eingriff auftreten und sind mit geeigneten Schmerzmitteln, etwas Ruhe, geeigneter Kost und Kühlung gut beherrschbar. Bereits nach kürzester Zeit ist von der OP nichts mehr zu bemerken.
Nach der Einheilung und Versorgung des Implantates ist ein Implantat im Alltag nicht mehr zu bemerken.

Die Frage lässt sich schwer beantworten und hängt von zahlreichen Faktoren ab. Kurz gesagt rechnen wir bei unserem Behandlungslevel zur Insertion eines einzelnen Implantates mit 20-30min.

Im Allgemeinen müssen unter anderem folgende Dinge berücksichtigt werden:

- Ort der Implantation
- Anzahl der Implantate
- begleitende Massnahmen wie Knochen- und Weichteilaufbauten
- Anamnese des Patienten
- Erfahrung des Operateurs
- Equipment der Praxis
- Art der Operationsplanung
- Ausbildung der Assistenz
- OP Organisation
- Implantatsystem

Die Dauer der Einheilphase ist stets individuell zu bestimmen. Faktoren wie die OP-Region, begleitende Gewebsaufbaumassnahmen, das Patientenalter, das Patientengeschlecht, die Patientenmedikation, die vergangene Zeit nach Zahnentfernung in der OP Region, das verwendete Implantatsystem, die Primärstabilität (das Eindrehmement), die OP Technik und vieles mehr beeinflussen die Einheilzeit.

So ergeben sich Einheilzeiten von wenigen Wochen bis hin zu vielen Monaten.

Im Alltag und Durchschnitt ergeben sich zumeist Einheilzeiten von 2-4 Monaten.

Auf unserer Webseite finden Sie kompakte und konkrete Anweisungen zum Verhalten nach einer Operation.

Nach einer Implantat Op sollte die betreffende Stelle gekühlt werden, der Kopf möglichst aufrecht gehalten werden und entzündungshemmende Schmerzmittel genommen werden. Die Implantationsstelle sollte bis zum Stillstand der Blutung mit einem Aufbisstupfer versehen werden. Gegebenenfalls können Antibiotika verschrieben werden. Beim Essen sollte auf Körner, Müsli oder Nüsse verzichtet werden, bis die Schleimhaut verheilt ist und die Nähte entfernt wurden. In der OP Region sollte nicht mechanisch (d.h. mit der Zahnbürste) gereinigt werden. Entsprechende Mundspüllösungen desinfizieren die OP Region.

Schmerzen können in den ersten Tagen nach dem Eingriff auftreten und sind mit geeigneten Schmerzmitteln, etwas Ruhe, geeigneter Kost und Kühlung gut beherrschbar. Bereits nach kürzester Zeit ist von der OP nichts mehr zu bemerken.
Nach der Einheilung und Versorgung des Implantates ist ein Implantat im Alltag nicht mehr zu bemerken.

Eine Schonung bzw. Krankschreibung kann je nach Komplexität des Eingriffs und je nach Art des Berufes für 2-5 Tage sinnvoll sein.

Die Schwellung nach Implantation ist in der Regel sehr gering und kann verringert werden durch Ruhe, Kühlung, Einnahme von Glukocorticoiden (Kortison, Prednisolon) sowie entzündungshemmenden Schmerzmitteln.

Die sogenannte Perimplantitis (Entzündung des Implantatbettes) tritt selten auf und lässt sich durch eine systematische Behandlung gut beherrschen.
Als Ursachen sind hier meist die Bakterien der Mundhöhle oder mangelnde Mundhygiene zu sehen. Aber auch Risikofaktoren wie Diabetes, Nikotinkonsum, Bisphosphonat-Therapie, Alkoholismus, Osteoporose, Immunsuppression, Strahlentherapie, Bruxismus und Fehlbelastung können Entzündungen an Implantaten (aber auch Zähnen) hervorrufen.

Für Implantate gelten in Bezug auf mögliche Entzündungen im Grunde die gleichen Einflussgrössen wie bei Zähnen.

In Folge dessen ergeben sich auch ähnliche Therapiemöglichkeiten.

Ein Zahnimplantat ist in aller Regel eine Privatleistung. Viele Versicherungsgesellschaften bieten Zusatzversicherungen für Implantate an.
Medizinische Indikationen für Implantationen, welche von den gesetzlichen Krankenkassen unterstützt werden sind rar. Als Beispiel lassen sich hier Patienten nach Tumortherapien nennen. Mit Hilfe von Zahnimplantaten können auch nach Verlust von Kieferteilen Prothesen stabil verankert werden.

Alkohol wirkt gefäßerweitend, was zu Nachblutungen im OP Gebiet führen kann. Daher empfehlen wir ca. eine Woche auf Alkohol zu verzichten. Auch die gleichzeitige Einnahme von Medikamenten spielt eine Rolle und ist ggf. kontraindiziert.

Auf Kaffee sollte eine Woche verzichtet werden, um eine optimale Wundheilung zu gewährleisten. Das enthaltene Koffein wirkt durch die Erhöhung der Pulsfrequenz durchblutungsfördernd, was zu Nachblutungen führen kann. Die enthaltenen Gerbstoffe und Säuren des Kaffees wirken sich negativ auf die Wundheilung aus.

Frühestens, wenn das Betäubungsgefühl der lokalen Anästhesie nachlässt. Nach ca. 2-3 Stunden bzw. je nach Dosis des Lokalanästhetikums und körperlicher Konstitution kann wieder weiche Kost zu sich genommen werden. Ein Biss in die Wange bzw. Biss in die Zunge können die Folge einer Nahrungsaufnahme unter noch nicht abgeklungener Betäubung sein. Postoperativ gilt es zu beachten das die Speisen das OP Gebiet möglichst wenig berühren/reizen. Daher empfehlen wir nach einer OP stets weiche Kost für 8 Tage. Weiterführende Informationen finden Sie auf unserer Webseite.

Prinzipiell gilt bis 1 Woche nach der Implantation keine Frischmilch, Rohmilch und deren Produkte, da diese eine bakterielle Besiedelung aufweisen.
Besser ist pasteurisierte H-Milch oder Produkte wie Sojamilch.

Nach einer Implantat Op sollte die betreffende Stelle gekühlt werden, der Kopf möglichst aufrecht gehalten werden und entzündungshemmende Schmerzmittel genommen werden. Die Implantationsstelle sollte bis zum Stillstand der Blutung mit einem Aufbisstupfer versehen werden. Gegebenenfalls können Antibiotika verschrieben werden.
Beim Essen sollte auf Körner, Müslis oder Nüsse erstmal verzichtet werden, bis die Schleimhaut verheilt ist und die Nähte entfernt wurden.

Weiterführende Informationen finden Sie auf unserer Webseite.

Um sich gut zu schonen und den Einheilungsprozess zu Fördern sollte eine Woche lang kein Sport betrieben werden.
Bei Leistungssportlern sollte langsam wieder an die Leistung herangeführt werden um Belastungspitzen zu vermeiden.

Die Freilegung eines Implantates ist nur ein kleiner Eingriff der unter Lokalanästhesie erfolgt und vollkommen schmerzfrei sein sollte. Der Operateur setzt nach der örtlichen Betäubung einen kleinen Zahnfleischschnitt und legt das Implantat frei. Die Wunde wird mit 2-4 Nähten vernäht, die eine Woche später entfernt werden. Nach der Freilegung empfehlen wir nochmals weiche Kost für einige Tage und Mundspüllösungen statt der mechanischen Reinigung mit der Zahnbürste.

Ein natürlicher Zahn ist im Zahnfleisch eingebettet, der Saum reicht normalerweise bis zur Schmelz-Wurzelzementgrenze. Bei einer künstlichen Krone, die auf einem Implantat befestigt wird muss das Zahnfleisch erst 'geformt' werden, damit der Zahn auch natürlich aussieht. Eine sogenannte Einheilschraube sorgt für die formschöne Adaption des Zahnfleisches an der künstlichen Krone. Sie wird nach Freilegung des Implantats eingeschraubt und bleibt bis zum Einsetzen der Krone.

Ein Zahnimplantat entspricht einer konisch geformten Schraube. Diese Schraube ist hohl und in ihr befindet sich ein weiteres innenliegendes Gewinde. In dieses können die Einheilschraube und später die definitive Krone eingeschraubt werden. Die meisten Implantatsysteme sind folglich zweigeteilt: Implantat und eingeschraubtes Abutment. Letzteres bildet die Aufnahme des Zahnersatzes, so z.B. einer Krone. Statt Verschraubungen von Abutments und Kronen in Implantate kommen auch Zementierungen von Zahnersatz auf Abutments zum Einsatz. Ab verschraubt oder zementiert - entscheidend für die Verbindungsart ist die Implantatposition und die technische Umsetzung.

Ein Implantat ist im besten Fall vollständig von Knochen umwachsen und sitzt starr im Kiefer. Zahnbewegungen sind nur mit einem intakten Faserapparat im Zahnhaltegewebe möglich, dieser fehlt aber bei einer künstlichen Zahnwurzel. Sollten Vibrationen oder kleine Bewegungen spürbar sein, dann liegt das meistens an einer locker gewordenen Verschraubung der Krone.

Abstoßungen im Sinne einer allergischen Reaktion sind für Titanimplantate und Keramikimplantate extrem selten.
Die Möglichkeit des nicht Einheilens besteht immer, wird jedoch vorher Patientenspezifisch eingeschätzt.
Sollte ein Implantat nicht korrekt einheilen liegt das zumeist an der allgemeinen Immunlage zum Zeitpunkt der OP, an Bakterien oder Essensresten, welche den Weg in die heilende Wunde fanden oder mechanischer Überbelastung eines frisch gesetzten Implantats.

Implantate sind in der Regel aus sehr gut verträglichen und erforschten Materialen wie Titan od Keramik.
In ganz seltenen Fällen bestehen Unverträglichkeiten gegenüber Titan.

Krankheiten wie Entzündungen am Implantat (sog. Mucositis bzw. Periimplantitis.) werden extrem selten beobachtet.

Insbesondere die Einflussnahme einer Implantatentzündung auf die allgemeine Gesundheit ist selten.

Selten kommt es vor, dass Implantate nicht von Knochen umwachsen werden. Diese Implantate müssen wieder entfernt werden. Da sie nicht fest im Knochen sitzen, ist dies ein lediglich ein kleiner Eingriff.

Ganz wenige Menschen haben Allergien gegen Materialien wie Titan welches in Implantaten verwendet wird.
Dieses Material löst bei diesen Personen verständlicherweise Allergien aus.
In Zweifelsfällen kann vorher ein Test in der Allergologie durchgeführt werden.
Titan kommt in allen Formen in vielerlei Dingen wie Kosmetika, Medikamenten und vielem mehr zum Einsatz.
Das uns ständig umgebende Material wird seit Jahrzehnten in der allgemeinen Chirurgie und in der Zahnmedizin eingesetzt.

Menschen mit einer echten Allergie gegen Titan sind in ihrem Alltag daher stets bereits intensiv beeinflußt und wissen
von Ihrem Handicap.